Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie

Auch bei Kindern können psychische Beeinträchtigungen und Erkrankungen auftreten. Die Behandlung dieser unterscheidet sich allerdings deutlich von der Psychotherapie erwachsener Patienten. Gefordert ist ein aktives und spielerisches Vorgehen sowie immer der Einbezug wichtiger sozialer Bezugspersonen, vor allem der Eltern.

Im Jugendalter steht die Eigenverantwortung des Jugendlichen zunehmend im Vordergrund, d.h. die psychotherapeutischen Inhalte werden dementsprechend ausgerichtet. Eine ausreichende eigene Psychotherapiemotivation ist dabei unabdingbar für das Gelingen der psychotherapeutischen Bemühungen.

Sowohl bei Kindern als auch bei Jugendlichen empfiehlt sich der regelmäßige Einbezug der relevanten Bezugspersonen. In vielen Fällen - Ihr Einverständnis vorausgesetzt – arbeiten wir mit dem behandelnden Arzt oder den Lehrern/Erzieherinnen Ihres Kindes zusammen. Die interdisziplinäre und vernetze Zusammenarbeit optimiert die Psychotherapie.

Wir bieten das gesamte Spektrum kinder- und jugendpsychologischer Diagnostik, Beratung und Behandlung an. Unter Berücksichtigung der individuellen, familiären und schulischen Rahmenbedingungen wird ein individuelles Behandlungskonzept erstellt, das auch eine kontinuierliche Begleitung ermöglicht.

Wer kann unser Angebot annehmen?

Das Angebot steht allen Patienten der gesetzlichen und privaten Krankenkassen (Beihilfe) oder Selbstzahlern zur Verfügung, das Honorar richtet sich nach der jeweils geltenden Gebührenordnung. Die Kostenübernahme durch private Krankenkassen richtet sich nach Ihrem individuell gewählten Tarif. Wir empfehlen Ihnen, eine Finanzierungszusage Ihrer Krankenkasse vorab einzuholen.

Der Weg in unsere Praxis

Als Eltern können Sie uns mit Ihrem Kind direkt ohne Überweisung eines Arztes aufsuchen und telefonisch einen ersten Gesprächstermin vereinbaren. Im Rahmen der Psychotherapie haben Sie und Ihr Kind zunächst 5 Sitzungen (die sogenannten Probatorischen Sitzungen) Zeit, den Therapeuten kennenzulernen und das Problem darzustellen. Wichtig ist hierbei natürlich, dass Sie und vor allem Ihr Kind sich bei dem Therapeuten gut angenommen und aufgehoben fühlen. Die therapeutische Beziehung zwischen Behandler und dem kindlichen Patienten spielt hier eine besondere Rolle.

Wie wird eine Psychotherapie beantragt?

Die Psychotherapie beantragen Sie gemeinsam mit dem Therapeuten für Ihr Kind bei Ihrer Krankenkasse, nachdem Sie alle formalen Modalitäten und die Ziele der Therapie besprochen haben. Das Antragsverfahren ist von Kasse zu Kasse unterschiedlich und wird in jedem Fall durch Ihren Therapeuten begleitet.

Dauer & Umfang

Die Verhaltenstherapie findet vorrangig im Einzelgespräch mit dem Kind statt und eine Behandlungsstunde dauert jeweils 50 Minuten. Es empfiehlt sich, die Termine in einem wöchentlichen Rhythmus wahrzunehmen. Aller 3-4 Sitzungen werden die Eltern hinzu geladen und die Termine finden dann gemeinsam oder zwischen Therapeut und Eltern statt.
Der Gesamtumfang der Psychotherapie richtet sich zum einen nach dem jeweiligen Störungsbild. Hierbei wird in der Regel zwischen Kurzzeittherapie (25 Sitzungen+ 6 Stunden für die Bezugspersonen) und Langzeittherapie (45 Sitzungen +11 für Bezugspersonen) unterschieden. Bei privat versicherten Kindern kann die Dauer der Therapie aber auch durch den individuellen Tarif der privaten Krankenversicherung festgelegt sein.


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